„Be Smart – Don’t Start“

AOK belohnt Kreativität und dauerhaftes Nichtrauchen
In diesen Klassen rauchte nur der Kopf – vom Denken Bild Nichtrauchen Bad Salzuflen. Am diesjährigen Wettbewerb „Be Smart - Don't Start“ beteiligten sich in Westfalen-Lippe über 23.000 Schülerinnen und Schüler aus 868 Klassen und blieben von November 2015 bis April 2016 rauchfrei. Im Rahmen einer Preisübergabe wurde die Klasse 7a der Freiligrath-Realschule in Lage geehrt. „Die Quote kann sich sehen lassen. Und wer so engagiert und kreativ auf die Gefahren des Rauchens hinweist, muss auch belohnt werden", meinte AOK-Niederlassungsleiter Gerhard Schäfer-Nolte aus Bad Salzuflen und überreichte dem verantwortlichen Lehrer Herrn Nerstheimer einen Gutschein über 500 Euro. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Jugendliche, die früh mit dem Rauchen beginnen, auch als Erwachsene häufig dabei bleiben. Deshalb engagiert sich die AOK seit mehreren Jahren im landesweiten Schulprojekt „Be Smart - Don't Start". Der Wettbewerb wirbt speziell bei den Schülern der Klassenstufen sechs bis acht dafür, „Nein" zu Zigarette und Co. zu sagen. Denn- bisherige Erfahrungen zeigen, dass dieses Projekt Jugendlichen eine gute Gelegenheit bietet, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. „Durch „Be Smart" wird nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) der Raucheinstieg von jährlich fast 11.000 Schülerinnen und Schülern bundesweit vermieden", sagt Gerhard Schäfer-Nolte. „Damit Jugendliche erst gar nicht mit dem Rauchen beginnen, ist es also wichtig, das Thema Nichtrauchen in die Schulen zu bringen ,und für Jugendliche ·attraktiv zu machen." In ganz .Deutschland motivierte der Wettbewerb im Schuljahr 2015/2016 insgesamt 7512 Klassen mit knapp 200.000 Schülerinnen und Schülern. Dabei ver.pflichteten sich die Jugendlichen, ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen. Die Begleitung erfolgte durch das Institut für Therapie und Gesundheitsforschung IFT-Nord. Dabei gilt: Wenn mehr als zehn Prozent der Schüler einer Klasse rauchen, scheidet die Klasse aus dem Wettbewerb aus. Unterstützt wird „Be Smart - :Don't Start" neben der AOK auch von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Herzstiftung und der Deutschen Lungenstiftung.