Spannender Blick in die Lagenser Arbeitswelt

Spannender Blick in die Lagenser Arbeitswelt 2017-05-09 ToB Ausbildung: Beim „Tag der offenen Betriebe“ herrscht großer Andrang. Die Jugendlichen gelangen zu den 30 teilnehmenden Firmen mit drei Bussen. Dort erklären Inhaber und Mitarbeiter die verschiedenen Berufsfelder Lage. 460 Schüler, 30 teilnehmende Unternehmen. Das ist die stolze Bilanz des „Tags der offenen Betriebe“, der zum elften Mal in Lage stattfand. „was möchte ich werden?“, „Was gefällt mir?“ Diese Fragen standen bei den teilnehmenden Schülern aller weiterführenden Lagenser Schulen im Vordergrund. Sie machten sich auf, um ein wenig Betriebsluft zu schnuppern. Bürgermeister Christian Liebrecht eröffnete den Tag in der Aula des Schulzentrums am Werreanger und ermunterte die Teilnehmer den Tag zu nutzen, um sich über die Berufsbilder zu informieren. Im Anschluss an die Eröffnung strömte ein Teil der Schüler ins Foyer, wo sich zwölf Unternehmen präsentierten und Fragen beantworteten. Renner unter den Jungs, dem Andrang nach zu urteilen, war unter anderem die Bundeswehr und die Kreispolizeibehörde Lippe. Alternativ konnten die Schüler aber auch in die drei bereit stehenden Busse steigen, die im Halbstundentakt die einzelnen Unternehmen anfuhren. „Das Ziel des Tages ist es, eine erste Ahnung zu bekommen, was auf einen zukommt, wenn man sich für einen Beruf entscheidet“, brachte Jörg Moje, Sprecher des Arbeitskreises Wirtschaft und Schule, den Sinn des Tages auf den Punkt. Der Arbeitskreis, der die Veranstaltung initiiert hatte, freute sich über die große Resonanz, vor allem aber auch über die gute Logistik. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, so Moje. Die Schüler machten von den Busfahrten reichlich Gebrauch. Eine von ihnen war Leonie Menze. „Ich finde es toll, dass hier so viel organisiert wird“, erklärte die Schülerin gegenüber der LZ. Und auch ihre Freundin Alina Sopie Schäfer zeigte sich von dem Tag begeistert: „Es ist spannend zu sehen, welche verschiedenen Berufsfelder es gibt“, so Schäfer. Aber auch die teilnehmenden Betriebe zeigten sich angetan von den potenziellen Auszubildenden. Wie Thorsten Büteführ vom Autohaus Thomas Meise. „Ich finde es gut und wichtig, dass die Schüler einen Einblick in die verschiedenen Berufe erhalten“, so der Werkstattleiter. Er sei sich sicher, dass sich die Schüler, wenn ihre Wünsche geweckt würden, auch später für einen Beruf entscheiden könnten, der ihnen Freude bereite. Jörg Moje stimmt mit dieser Auffassung überein. „Bei einer guten Vorabinformation gibt es weniger Berufsabbrecher“, zeigte sich der Sprecher des Arbeitskreises überzeugt. Er dankte den teilnehmenden Betrieben ausdrücklich für ihr Engagement. Und auch Hans Hofste, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Stadtentwicklung, stimmte zu. „Die Wichtigkeit von Ausbildung wird an einem Tag wie diesem sehr deutlich“, so Hofste. Die Politik und Verwaltung seien allen Mitwirkenden sehr dankbar. Um 14 Uhr schlossen diese ihre Tore und Moje ist sich sicher: „Es wird auch einen zwölften „Tag der offenen Betriebe“ geben. c by LZ, 09.05.17