In Gummistiefeln gegen den Müll – Gemeinsame Aktion von Stadt und Realschule Lage gegen Müll in und an der Werre

In der vergangenen Woche fand eine Gewässerreinigungsaktion an der Werre im Einzugsgebiet des Werreangers Lage statt. Über 30 Schülerinnen und Schüler, fünf Lehrkräfte und Mitarbeiter der Stadtverwaltung (Fachbereich 4) bewaffneten sich mit Gummistiefeln, Handschuhen sowie Müllgreifern und machten sich auf den Weg, den Uferrandstreifen sowie das Gewässer von sichtbarem Müll zu reinigen. In den tieferen Bereichen des Gewässers traten die Schüler Conner Scherwitzki und Ole Stegelmann mit ihren großen Wat-Stiefeln in Aktion und konnten auch dort die Werre von Müll befreien.

Die übrigen Teilnehmer liefen entlang des Gewässers und fanden dort vor allen Dingen arglos weggeworfenen oder angeschwemmten Plastikmüll. Sven Anders, Leiter des Fachbereiches 4, stellte fest: „Umweltschutz fängt vor der Haustür an, und dies ist gelebte Kooperation von Stadt und Schule“. Lehrer Wolfgang Somsen konnte dies bestätigen und freute sich auch, dass mit dieser Aktion ein inhaltlicher Bogen zum jährlich stattfindenden Werreprojekt und der Planung von Gewässerlehrtafeln hergestellt wurde. „Hier erleben die Schülerinnen und Schüler ganz praktisch, was mit Plastik passiert, wenn dieser nach einiger Zeit in viele Bruchstücke zerfällt und dann kaum noch rückholbar ist. So werden die im Unterricht thematisierten Gefahren von Umweltverschmutzung durch Makro- und Mikroplastik sehr anschaulich ins Bewusstsein der Jugendlichen gerufen.“ Eine vergleichbare Aktion soll im kommenden Jahr wiederholt werden.

Von links nach rechts: Dr. Joachim Künkele (Lehrer), Jannik Dahms (Lehramtsanwärter), Judith Radke (Lehrerin), Stefan Nerstheimer (Lehrer), Dominika Grove, Rebekka Wiens, Mohammad Haidar, Cigdem Önen, Patricia Schneider, Marvin Sachistal, Nico Vollmar, Conner Scherwitzki, Timoteus Peters (Klimaschutzmanager der Stadt Lage), Ole Stegelmann, Anja Leimkühler (Fachbereich 4 der Stadt Lage), Wolfgang Somsen (Lehrer)

Text: W. Somsen/ Bilder: S. Anders