Realschule Lage ist „Fairtrade-School“ Wichtiges Engagement auch in Zeiten von Corona

Freiligrathschule leistet konkreten Beitrag zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Realschule Lage wurde am 18. Juni 2020 mit dem Titel „Fairtrade-School“ ausgezeichnet. Die ursprünglich in einem großen Rahmen geplante Feier musste aufgrund der Corona-Krise und der bestehenden Hygienevorgaben deutlich kleiner ausfallen. Die geladenen Gästen freuten sich über die Auszeichnung der Realschule. Unser Bürgermeister Matthias Kalkreuter und unsere Landtagsabgeordnete Martina Hannen, die auch Vorsitzende der städtischen „Steuerungsgruppe Fairtrade“ ist, lobten das Engagement des „Fairtrade-Teams“ der Freiligrathschule und freuten sich mit der Schulgemeinschaft über die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit in Lage. TransFair e.V. Deutschland hatte die Auszeichnung digital überreicht, so dass der Titel nun auch auf der Schulhomepage zu finden ist.

Freuten sich über die Auszeichnung als „Fairtrade-School“ (von links nach rechts) [FOTO 20.06.18 Fairtrade Pressetermin (8)]: Lehrer Wolfgang Somsen, Noah Huth, die Vorsitzende des Lagenser Fairtrade-Lenkungsausschusses Martina Hannen, Maximilian Razdio, Schulleiter Jürgen Franke, Janna Gnech, Lages Bürgermeister Matthias Kalkreuter und Lehrerin Britta Klapper
Dem gemeinsamen Einsatz des Fairtrade-Schulteams ist es zu verdanken, dass das Thema „Fairtrade“ in vielen Bereichen des schulischen Alltags thematisiert und integriert wurde. Schulleiter Jürgen Franke: „Wir an der Realschule Lage tragen hiermit unseren Teil dazu bei, das Bewusstsein für einen gerechteren Welthandel zu stärken.“ Auch Lehrerin Britta Klapper freute sich als Mitglied des Fairtrade-Schulteams über die Auszeichnung: „Neben der Implementierung des Fairtrade-Gedankens in die Lehrpläne versuchen wir auch ganz praktisch, fair gehandelte Waren den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen.

„Eigentlich sollte bereits im zweiten Schulhalbjahr regelmäßig ein Infostand in der Schule zum Thema aufgestellt werden und gleichzeitig auch entsprechende Produkte zum Verkauf anbieten. Dies mussten wir leider aufgrund der Corona-Krise auf das nächste Schuljahr verschieben“, sagte Projektkoordinator Wolfgang Somsen. „Die gute Zusammenarbeit mit der städtischen Fairtrade-Steuerungsgruppe soll fortgeführt und intensiviert werden.“

Derzeit gibt es in Deutschland über 700 Fairtrade-Schools. Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair, freute sich über das junge Engagement für den fairen Handel. „Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Entscheider von morgen. Wenn wir es schaffen, dass nachkommende Generationen ein Verantwortungsbewusstsein für faire Produkte und nachhaltigen Konsum entwickeln, kommen wir dem fairen Welthandel ein großes Stück näher“, so Overath in seinem der Lagenser Realschule übermittelten Statement.

Als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ trägt die Kampagne dazu bei, die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs), umzusetzen: Die Schulen verankern den fairen Handel im Schulalltag und schaffen bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ein Bewusstsein für eine nachhaltige Entwicklung. Darüber hinaus zeigt die Kampagne konkrete Handlungsoptionen auf. Weiter Informationen unter: www.fairtrade-schools.de

Text: Wolfgang Somsen/ Bilder: Jörn Fries