Verkehrserziehung für die Schülerinnen und Schüler der neuen Klassen 5

Es ist bereits gute Tradition an der Realschule der Stadt Lage/ Freiligrathschule: Das Projekt Verkehrserziehung in der Einführungswoche der neuen fünften Klassen, welches in Zusammenarbeit mit dem Bezirksdienstbeamten der Lagenser Polizei, Herrn Jörg Kuhlemann, durchgeführt wird.

Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei das richtige Verhalten und die Gefahren auf ihrem Schulweg kennen. Zunächst wurden die verschiedenen Möglichkeiten, wie die Schüler zur Schule kommen, aufgezeigt: zu Fuß, mit dem Bus, mit dem Auto der Eltern oder mit dem Fahrrad. Anschließend wies Herr Kuhlemann auf die Besonderheiten und Gefahren hin, die es jeweils zu beachten gibt:

  • zu Fuß: helle Kleidung tragen, Reflektoren am Ranzen/ an der Jacke, Ampeln, Zebrastreifen nutzen, Gefahren im Straßenverkehr beachten,
  • mit dem Bus: richtiges Verhalten im Bus, an der Bushaltestelle und während der Fahrt, das Einsteigen und Aussteigen, Ranzen absetzen,
  • mit dem Auto: Anschnallen, Kindersitz, Ranzen absetzen und in den Fußraum/ Kofferraum stellen, Gefahren bei einem Unfall,
  • mit dem Fahrrad: helle Kleidung, verkehrstaugliches Fahrrad (Reflektoren, Klingel, Licht, Bremsen), Ranzen soll nicht auf dem Rücken transportiert werden, am besten im Fahrradkorb.

Einen breiten Rahmen nahm das Thema Helm ein. So wurde den Kindern schnell bewusst, dass beim Fahrradfahren es sehr wichtig ist, einen Helm zu tragen. Dieses wurde am Beispiel eines gekochten Eies veranschaulicht. Dieses bekam einen kleinen Helm auf und wurde aus verschiedenen Höhen fallen gelassen. Durch den Helm ist das Ei nicht kaputt gegangen.

Nach einer kurzen Pause wurden die Fahrräder einiger Kinder auf ihre Verkehrstauglichkeit geprüft. Die Schüler wurden von Herrn Kuhlemann darauf hingewiesen, eventuelle Mängel zu beseitigen und erhíelten eine Rückmeldung für ihre Eltern. Ebenso wurde am Parkplatz über die Situation an der Bushaltestelle gesprochen.

Hinter der Linie stehen bleiben, nicht Drängeln/ Schubsen, die Eltern dürfen in diesem Bereich nicht parken/ halten. Auf diese wichtigen Punkte kamen die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler von ganz alleine.

Text: C. Wächter; Fotos: J. Fries